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Fressnapf-Tierratgeber 11/2019: Jetzt wird gekuschelt

Pressemitteilung   •   Nov 11, 2019 11:00 CET

Krefeld, 11.November 2019 –„Wer sagt, Glück könne man nicht anfassen, hat noch niemals einen Hund gestreichelt“ – so lautet eine treffende Kalender-Weisheit. Dass es uns einfach guttut, Hunde zu streicheln, ist auch bekannt. Es baut nämlich Stress ab und kann sogar den Blutdruck senken. Verantwortlich für dieses Wohlbefinden ist unter anderem das Kuschelhormon Oxytocin, das bei Berührungenund auch bei Blickkontakt zwischen Mensch und Hund auf beiden Seiten ausgeschüttet wird. Aber kann man auch Fehlerbeim Hundestreicheln machen?

Streicheln als Kommunikation

Jeder Hund hat eigene Vorlieben beim Streicheln, doch gibt es einige Körperstellen, die fast alle Fellnasen mögen: Berührungen am Brustkorb, an der Körperseite und an der Schnauze entlang mögen die meisten Hunde. Empfindlich sind dagegen viele Vierbeiner an Rute und Pfoten, vor allem, wenn sie es nicht gewohnt sind, dort angefasst zu werden. Auch Umarmungen mag nicht jeder Hund. Fast noch wichtiger als die Tatsache, wo man einen Hund streichelt, ist die Frage, in welcher Situation man es am besten tut. Wenn Hunde beispielsweise in eine neue Umgebung kommen und gerade darauf konzentriert sind, alles einzuordnen, wenn sie einen anderen Hund treffen, ins Spielen oder Schnüffeln vertieft sind, wollen sie nicht angefasst werden. Sie drehen dann den Kopf zur Seite oder gehen weg. Auch beim Fressen sollte man sie nie stören. Das Streicheln ist ein wichtiges Mittel der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Streicheln Sie Ihren Hund ruhig viel, aber nicht gedankenlos, sondern ganz bewusst.

Ein Grundbedürfnis

Bereits Welpen suchen engen Körperkontakt zu ihren Wurfgeschwistern und sind daran gewöhnt, von ihrer Mutter berührt zu werden. Körperliche Nähe ist sowohl bei Wölfen im Rudel als auch bei einander nahestehenden Hunden ein wichtiges Ritual, um die Stabilität des sozialen Gefüges zu sichern. Starre Streichel-Regeln gibt es nicht. Wichtig ist, dass jeder Hundehalter seinen Vierbeiner beobachtet und mit dessen Körpersprache vertraut ist: Dreht das Tier den Kopf zur Seite, duckt sich oder geht weg, möchte es nicht angefasst werden. Und das gilt es, in jedem Fall zu akzeptieren. Das Streicheln ist nicht nur für das Wohlbefinden von Menschen und Hunden gut, sondern kann auch gut bei der Hundeerziehung eingesetzt werden: zum Beispiel als Bestätigung, wenn der Hund nach dem Rufen angelaufen kommt. Ist der Hund aber aufgeregt, bellt jemanden an oder springt unerwünscht an einem hoch, sollte man ihn dagegen niemals streicheln.

Streichelwünsche ignorieren

Auch wenn ein Hundehalter alles richtig macht, muss er akzeptieren, dass es verschmuste und weniger verschmuste Hunde gibt. Das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie ein Tier aufgewachsen ist, sondern kann einfach an seinem angeborenen Charakter liegen. Wenn der Hund sich in sein Körbchen zurückzieht, bringt es nichts, ihn zu weiteren Streicheleinheiten aufzufordern. Im Gegenteil: Eine solche Aufdringlichkeit schadet eher dem Vertrauen zwischen Tier und Mensch. Maß halten sollte man bei Hunden, die ihren Halter stark bedrängen, weil sie gestreichelt werden wollen. Vielleicht spielt hier Eifersucht auf andere Haustiere oder Menschen eine Rolle. In jedem Fall versucht der Hund, Sie zu manipulieren und deshalb heißt es, stark zu bleiben und nicht auf jeden fordernden Streichelwunsch des Hundes einzugehen. Anders verhält es sich in Angstsituationen, etwa bei Gewitter. Wenn sich Ihr Hund zitternd an Sie drückt, umfassen Sie ihn ruhig – aber streicheln und trösten Sie ihn nicht, sondern zeigen Sie nur Präsenz und Souveränität. Bei aller Theorie: Niemand kennt Ihren Hund so gut wie Sie, vertrauen Sie also auch auf Ihre Intuition – dann tut das Streicheln ganz sicher Ihnen beiden gut.

Die Fressnapf- Gruppe ist Marktführer im Heimtierbedarf in Europa. Das Unternehmen wurde 1990 von Inhaber Torsten Toeller in Erkelenz (NRW) gegründet. Zur Unternehmensgruppe gehören heute mehr als 1.600 Fachmärkte in elf europäischen Ländern (dort meist unter dem Namen Maxi Zoo) und mehr als 12.000 Beschäftigte. Moderne Märkte, kompetente Beratung, attraktive Preise, vielfältige Service-Angebote und ein Online-Shop machen die Fressnapf-Gruppe mehr und mehr zum Cross-Channel-Händler. Heute setzt die Unternehmensgruppe jährlich mehr als zwei Milliarden Euro um. Die Fressnapf-Gruppe ist Förderer verschiedener, gemeinnütziger Tierschutzprojekte und baut ihr soziales Engagement für die Beziehung zwischen Mensch und Tier stetig aus. Die Mission lautet: Wir geben alles dafür, das Zusammenleben von Mensch und Tier einfacher, besser und glücklicher zu machen.

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